Cafeteria

Die Cafeteria am Heisenberg-Gymnasium existiert schon seit 1984. Damals wurde die Sammelgarderobe, die sich an der Stelle der heutigen Cafeteria befindet, abgebaut und der frei werdende Raum zur Cafeteria umfunktioniert. Es gab noch keine Edelstahl- geschweige denn eine Kühltheke. Aber es gab aktive Mütter (und auch einen Vater), die für ihre Kinder Brötchen schmierten und gesundes Essen verkauften. Die Schulpflegschaft war sehr aktiv und gründete schon damals den Förderverein der Schule, denn man erhoffte sich, in Kooperation mit der Hoesch-Kantine des Stahlwerks, den Schülerinnen und Schülern auch ein warmes Essen anbieten zu können.

Allerdings wurden insgesamt zu wenige Essen bestellt, sodass sich die Fahrerei zur Kantine und das Abholen des dort zubereiteten Essens sich einfach nicht lohnten. Die geschmierten Brötchen hingegen, die angebotenen Getränke und die in geringem Umfang auch angebotenen Süßigkeiten hatten soviel Zugkraft, dass sich die Heisenberg-Cafeteria etablieren konnte. Im Laufe der Jahre wurde sie um einen angrenzenden Raum erweitert (heute noch führt die Tür des ehemaligen Klassenraums auf den Flur vor der Biologie) und auch in Eigenarbeit an den Wänden optisch aufgewertet.

Eine große Herausforderung war der Umzug in das Containerdorf 2002/2003. Die Schule wurde PCB-saniert und alles und alle mussten raus. Für die Cafeteria war dieses Provisorium in zwei Containern nur sehr schwer zu stemmen. Genaueres finden Sie in den Jahrbüchern 2002 und 2003.

Nach der Rückkehr ins alte „neue“ Gebäude wurden die Arbeit in der Cafeteria und die Einkäufe für die Cafeteria immer umfangreicher, sodass der inzwischen ebenfalls stark gewachsene Förderverein bezahlte Kräfte einstellte, die diese Tätigkeiten nun professionell erledigen konnten (vgl. Jahrbuch 2007). Diese Einstellungen wurden möglich, weil das Land NRW eine besondere Initiative startete, die sogenannte „13 plus“. Hier konnten Schulen Gelder abrufen, wenn sie in den Klassen 5 bis 10 über die Mittagszeit hinaus Angebote für Schülerinnen und Schüler machten. Die freiwilligen AGs wurden hier platziert und angerechnet.

 

Erst im Zuge des Ganztagserlasses des Landes NRW konnte dann die jetzige Cafeteria in ihrem heutigen Erscheinungsbild entstehen. Sie wurde erst 2011 eröffnet und es gibt noch genug Schülerinnen und Schüler, die sich an das Provisorium gegenüber der Hausmeisterloge erinnern können.