Förderung - TU Dortmund

Das Dortmunder Modell am HeiG

Voraussetzungen am HeiG

  • derzeit ca. 1150 SuS
  • ca. die Hälfte mit Migrationshintergrund

Sprachliche Kompetenzen

Die i.d.R. höhere alltagssprachliche mündliche Kompetenz lenkt von der geringeren fachsprachlich schriftlichen Kompetenz ab  = verdeckte Sprachschwierigkeit

Förderung durch die Schule

Aufgrund dieser strukturellen Voraussetzungen hat sich das Heisenberg Gymnasium die Förderung der SchülerInnen bezüglich der deutschen Sprache und Fachsprache zu einem besonderen Anliegen gemacht.  Das  Dortmunder Modell wird am Heisenberg Gymnasium von Antje Nielinger und Claudia Schlüter betreut.

Das Förderkonzept des HeiGs beruht auf 3 Fördersäulen:

1. Säule: Förderband: Förderung durch Fachlehrer

2. Säule: Förderstudenten: Förderung innerhalb des Dortmunder Modells  

3. Säule: Lernpaten: Förderung durch SchülerInnen der Oberstufe (Hilfe von Schülern für Schüler)

(weiterführende Informationen finden sich im Förderkonzept des HeiGs)

Das Dortmunder Modell ist ein Kooperationsprojekt. Eine sehr enge Zusammenarbeit findet mit der TU Dortmund statt. Hier werden auch die Förderstudenten ausgebildet und betreut.

Die FörderlehrerInnen

Die studentischen Förderlehrer  belegen die 2. Fördersäule. Sie sind speziell auf die sich ergebene Problematik ausgebildet. Dazu gehören:

    • die erfolgreiche Teilnahme am DaZ-Seminar (Deutsch als Zweitsprache; Dauer: 1 Semester) an der TU Dortmund
    • Hospitation im Unterricht; ggf. Nachmittagssitzungen mit den Fach- und Klassenlehrern
    • Teilnahme an der Auftaktveranstaltung und den Evaluationssitzungen
    • der eigene Förderunterricht durch die Studenten
    • Unterrichtsvor- und Nachbereitung
    • Teilnahme an Fortbildungen des HeiG (z.B.: Nutzung PC-Raum)

Aufgrund ihrer Ausbildung und Arbeit sind die FörderlehrerInnen in der Lage die Unterscheidung zwischen einer Lern- und einer Leistungssituation zu verdeutlichen und so

  • die Schüler zu einer Lernhaltung anleiten zu können, die von einem Problembewusstsein beim Umgang mit Sprache und einer Fragehaltung gekennzeichnet ist.
  • die Schüler zur selbstständigen Nutzung von Hilfsmitteln sowie zur kriterienorientierten Überarbeitung eigener Texte anzuregen.
  • auf eine explizite, kontexteingebettete, ritualisierte Vermittlung von Grammatik sowie die Vermittlung von Grammatiksensibilität zu setzen statt auf „Grammatikpauken“.
  • mit individuellen Förderplänen, die z.B. auf die Korrektur der Klassenarbeit zurückgehen oder aus den Beobachtungen im Unterricht resultieren, eine adäquate Förderung gewährleisten zu können.

Die Förderlehrer erhalten eine Bezahlung von 10€ je geleisteter Unterrichts- bzw. Hospitations-stunde. Zudem ist es möglich im Zuge des Dortmunder Modells ein Praktikum (Orientierungspraktikum (OP), Pädagogisches Einführungs-praktikum (PEP), Theorie-Praxis-Modul (TPM)) am HeiG zu absolvieren. Diese Stunden werden verrechnet.